1. Tim Habermann
2. Jan Thomas von Schwanebach
3. Daniel Drebinger
4. Felix Reiser
5. Stefan Reck
6. Tobias Gütle
Vor dem Turnier |
Tim Habermann, Jan Thomas von Schwanebach, Daniel Drebinger und Felix Reiser standen an diesem Tag gesund und munter pünktlich vor dem Schachklub Herzogenaurach. Die Stimmung war sehr gut, und wir hatten uns für diesen Tag viel vorgenommen, denn nur Mannschaften, die Platz 1 oder 2 belegen, konnten in die nächste Runde gelangen. Punkt 10:00 Uhr war das Schachzentrum Fürth 2002 mit nur 2 Spielern anwesend, weshalb der Beginn um 15 Minuten verschoben wurde. Kurz vor 10:15 Uhr kam dann noch Willi Ye vom SZ Fürth 2002, so dass diese wenigstens zu dritt spielen konnten.
|
Der erste Gegner - SZ Fürth 2002 |
In der ersten Unterrunde musste wir gegen SZ Fürth 2002 antreten, die wie oben erwähnt nur mit zwei Spielern und einer Spielerin antreten konnten. Somit führten wir schon vor Beginn der Partien mit 1:0, und Felix hatte spielfrei. Willi Ye war zu stark für Tim Habermann, doch Jan und unser „Youngster“ Daniel konnten die Zwillinge Daniil und Daria Guutine erfolgreich besiegen. Somit hat sich Daniel ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk erspielt, und wir lagen mit Puschendorf an der Spitze. (Puschendorf erspielte ebenfalls einen 3:1 Sieg gegen SK Nürnberg 1911-Grundig. Zum Seitenanfang
|
Die zweite Unterrunde gegen SK Nürnberg 1911-Grundig |
Zu Beginn war schon klar, dass wir gegen Nürnberg gewinnen mussten, da sonst unsere Chancen sehr schlecht stehen würden. An Puschendorf zweifelte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr, dass diese Mannschaft den Gruppensieg erreichen wird. Nachdem Jan wieder innerhalb von 20 Zügen sein Spiel in kurzer Zeit gewonnen hatte, verloren Tim und Felix ihre Spiele. Das entscheidende Match konnte Daniel in einem nervenaufreibenden Schlussfinale für sich gewinnen, da der Gegner ein Matt in einem Zug übersehen hatte. Nach dem Sieg von Daniel gab es dann beim Gegner noch einige Tränen, nachdem sein Betreuer ihm das Matt gezeigt hatte. Doch mit viel Zuwendung war diese Niederlage nach dem nächsten Sieg vergessen. Nach diesen anstrengenden Runden haben wir in einem Puschendorfer Lokal eine kleine Stärkung zu uns genommen. Bei diesem Essen wurden alle denkbaren Möglichkeiten diskutiert, die ein Weiterkommen ermöglichen könnten. Zum Seitenanfang
|
Die Entscheidungspartie gegen Puschendorf |
Nach dem Mittagessen war die Anspannung noch etwas gestiegen. An Brett eins war die ungeschlagene Spielerin Xenia aus Puschendorf in Höchstform und ließ Tim keine Chance. Nach 29 Zügen musste Tim die Segel streichen und Xenia zu ihrem Sieg beglückwünschen. Daniel, der bis zu diesem Zeitpunkt zwei hervorragende Spiele absolviert hatte, kam leider gegen Markus Stadter überhaupt nicht zurecht und musste im 8. Zug aufgeben. Felix in seiner zweiten Partie hatte leider durch einen Fehler im 16. Zug seinen Springer im 20. Zug verloren, kämpfte jedoch noch bis zum 54. Zug, wo er der sein Spiel unter aussichtloser Stellung aufgab. Nun waren alle Hoffnungen auf Jan gerichtet, der unsere Mannschaft noch retten konnte. Bis zum 17. Zug war seine Partie noch ausgeglichen. Dann verlor er bis zum 23 Zug 2 Bauern, doch seine Stellung war deutlich besser, so dass man immer noch von einer ausgeglichenen Partie sprechen konnte. Eine kleine Konzentrationsschwäche (was nach dem langen Tag nicht verwunderlich war), verhalf seinem Gegner zu dem entscheidenden Vorteil und damit zum Gewinn der Partie – aber erst im 64. Zug. Somit hatten wir leider gegen Puschendorf keinen einzigen Punkt holen können, doch unser Weiterkommen bzw. Ausscheiden war noch nicht besiegelt, denn am Nachbartisch lief die spannendste Partie des ganzen Turniers. Daria Guutine vom SZ Fürth 2002 hatte noch die Möglichkeit, durch einen Sieg ein Mannschaftsremis gegen Nürnberg-Grundig zu erlangen. 20 Minuten und eine Dame mehr hatte sie noch, um diesen Sieg zu schaffen. Wir drückten ihr natürlich die Daumen, denn dann würden wir eine Runde weiter kommen. Es bildete sich eine riesige Traube um die beiden. Nachdem sie ein einfaches Matt in drei Zügen mehrmals nicht gesehen hatte, lief ihr am Schluss die Zeit davon. Durch eine nette Geste bot Christoph Dereser auf Anraten seines Betreuers 5 Sekunden vor der Zeitkontrolle noch ein Remis an, dass die Fürtherin annehmen musste. Zum Seitenanfang
|
Zusammenfassung |
| Der Tag in Puschendorf hat jedem aus unserer Mannschaft gut gefallen.
Dass es am Ende doch so knapp war und wir nicht weiter gekommen sind, war
natürlich weniger erfreulich, aber der anschließende Döner
hat jedem geholfen, darüber hinweg zu kommen. Schade ist es auch, dass
unsere zwei weiteren Mannschaftskameraden Stefan Reck und Tobias Gütle
nicht zeigen konnten, was in ihnen steckt. Wir haben uns aber vorgenommen,
noch ein wenig zu trainieren und uns nächstes Jahr wieder bei der Bay.
Mannschaftsmeisterschaft U12 mit zu machen. Dass es am Ende nur an einem halben Brettpunkt gelegen hat, dass wir nicht weitergekommen sind, zeigt, dass das Potential vorhanden ist. Ich persönlich hatte auch viel Freude, unseren Jungs zuzusehen, mit welchem Eifer und Einsatz gespielt wurde. Ich hoffe, dass alle Spieler noch nächstes Jahr Lust und Ehrgeiz haben, Turniere dieser Art zu spielen. Euer Schachfreund Thomas Zum Seitenanfang |